Hunde sind soziale Wesen

Hunde sind sehr soziale Wesen: Ein Wolfs- oder Hunderudel funktioniert durch Zusammenarbeit, Kommunikation, klare Verhältnisse... Das Miteinander muss ausdiskutiert werden, damit jeder seinen Platz in der Gemeinschaft kennt. Jeder will seinen Platz in der Gemeinschaft, seine Aufgabe finden.

Das Wichtigste für jedes soziale Wesen ist es, sich in seinem Umfeld zurechtzufinden.

Zentral ist die soziale Beziehung in der Gemeinschaft. Wenn diese Gemeinschaft nun aus Mensch(en) und Hund(en) besteht, muss der Mensch lernen, für den Hund verständlich zu kommunizieren. Es geht darum, eine soziale Beziehung aufzubauen und zu klären, wie diese genau aussieht.

Aus dieser Beziehung ergeben sich soziale Vereinbarungen. Gleichzeitig sind diese Vereinbarungen Grundlage, damit überhaupt eine soziale Beziehung entstehen kann. 

Alle Kommunikation hat für einen Hund auch eine soziale Bedeutung (Wir können nicht nicht kommunizieren!). Das muss man sich als Mensch bewusst machen.

Hunde haben ihre Regeln (die ihn zum Hund machen). Die Grundlagen dafür sind angeboren und die Ausformulierung, das heisst die „Kinderstube“, die sozialen Normen und wie sie kommuniziert werden, erlernen in den ersten Lebenswochen schon bei ihrer Mutter resp. ihrem Herkunftsrudel.